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#NeustartBildung - Auf zum digitalen Unterricht. Brandenburg muss anpacken

#NeustartBildung - Auf zum digitalen Unterricht. Brandenburg muss anpacken

Bildung ist unser kostbarster Rohstoff. Ohne Bildung und kluge Köpfe würde Deutschland heute nicht das sein, was es ist. Doch damit wir den Sprung in das digitale Zeitalter nicht verpassen, sagen wir: „Digitalisierung beginnt in der Schule!“. Die Covid-19-Pandemie hat unserem Schulsystem, stärker als je eine Krise zuvor die Grenzen aufgezeigt. Im Austausch mit Brandenburger Schülerinnen und Schülern - im Rahmen unserer Kampagne #NeustartBildung - sind Probleme konkret geworden und in das Positionspapier der Jungen Union Brandenburg eingeflossen. Wir fordern: „Auf zum digitalen Unterricht. Brandenburg muss anpacken.“

„Ein umfassendes Konzept für den Digital-Unterricht ist längst überfällig, das wird in der aktuellen Situation mehr als deutlich. Wir dürfen keine digitale Ungleichheit in Brandenburg mehr zulassen, dafür muss sich Ministerin Ernst (SPD) mit aller Kraft einsetzen“, so der Landesvorsitzende Brüning (CDU).

Im Kern besteht der #NeustartBildung aus drei elementaren Säulen. Ganz am Anfang steht die Digitalisierung der schulischen Infrastruktur. Dabei bildet die frühzeitige Ausstattung der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte mit digitalen Endgeräten und die Versorgung der Schulen mit leistungsstarkem WLAN den Grundstein für moderne Bildung. Beim Digitalpakt Schule fordern wir eine Unterstützung der schwächeren Kommunen bei der Bearbeitung und ein unterstützendes, weiterführendes Programm des Landes Brandenburg. Zusammen mit der Berufung eines schulischen Digitalbeauftragten kann so die Koordinierung von Daten, Anwendungen und Apps zukunftsfähig gestaltet und die Qualität der Bildung gesichert werden.

Die zweite Säule stellt die Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte im digitalen Bereich dar. Wir wollen unseren Lehrerinnen und Lehrern den Rücken stärken und die digitale Technik als selbstverständlichen Bestandteil des Unterrichts etablieren. So müssen im Bildungsministerium endlich die Voraussetzungen für eine funktionierende Weiterbildungsstruktur im Land

Brandenburg geschaffen werden – wir fordern deshalb eine Koordinierungsstelle „Digitalisierung“, welche sich genau solcher Kernprobleme annimmt.

Am Schluss steht die wohl wichtigste Säule, die Schaffung der rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Tätigung neuer Investition in die Zukunft unserer Bildung. Im Mittelpunkt unserer Forderungen steht dabei der Abschluss eines Medienstaatsvertrages zur endgültigen Klärung von Urheberrechtsfragen und die Schaffung der Rahmenbedingungen für den Einsatz digitaler Medien in Prüfungen. Weiterhin fordern wir die finanzielle Bezuschussung der Einrichtung von Schul-Clouds sowie die Schaffung einer Betreuungsinfrastruktur für schulische Technik in Form von durch das Land finanzierte Stellen in den Landesämtern.

Ein letzter Meilenstein in der Fortentwicklung unserer digitalen Bildung ist die Einrichtung einer Taskforce aus Vertretern der Politik, Wirtschaft, den Bildungsträgern sowie Lehrkräften und Schülern, die über innovative Zukunftslösungen in der digitalen Bildung gemeinsam beraten.

„Wir fordern, dass die Schwächen unseres Bildungssystems im Bereich Digitalisierung klar analysiert und behoben werden. Brandenburg muss auch in diesem Bereich den Anspruch haben, eine Vorreiterrolle einzunehmen. Wir können uns bei der digitalen Bildung kein unteres Mittelmaß leisten. Bildungsministerin Ernst muss dies nun mit höchster Priorität unbürokratisch umsetzen,“ betont Brüning abschließend.