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Brandenburg braucht einen Neustart Bildung

Die Corona-Krise stellt uns alle vor große Herausforderungen. Die Auswirkungen sind in allen Lebensbereichen zu spüren, für junge Menschen vor allem mit Blick auf ihre schulische Ausbildung. Brandenburgs Bildungspolitik ist seit vielen Jahren nur unteres Mittelmaß. Das hat sich in der Krise erneut deutlich gezeigt. Im Rahmen unserer neuen Kampagne #NeustartBildung werden wir in den kommenden Tagen verschiedene Schülerinnen und Schüler zu Wort kommen lassen. Gemeinsam wollen wir Vorschläge und Ideen sammeln, um die Bildung in unserer Heimat zu verbessern. Die Junge Union möchte einen Neustart in der Bildung.

„Ein umfassendes Konzept für den Digital-Unterricht ist längst überfällig, das wird in der aktuellen Situation mehr als deutlich. Wir dürfen keine digitale Ungleichheit in Brandenburg mehr zulassen, dafür muss sich Ministerin Ernst (SPD) endlich einsetzen“, so der Landesvorsitzende Brüning (CDU). Das Brandenburgische Bildungsministerium hat noch keine langfristige Strategie entwickelt, wie Schüler zukünftig mit notwendigen Tablets ausgestattet werden sollen. In der aktuellen Situation wird so die soziale Schere noch weiter auseinander getrieben. Die Junge Union Brandenburg setzt sich entschieden für Chancengerechtigkeit aller brandenburgischen Schüler ein.

Auch für die Lehrer ist eine verlässliche Planung sehr wichtig. Sie leisten aktuell hervorragende Arbeit und zeigen viel Eigeninitiative, um ihren Arbeitsalltag auf die neue Situation anzupassen und den Unterrichtsstoff so gut wie möglich zu vermitteln. „Insgesamt hat uns die Corona-Krise vor Augen geführt, dass wir in der digitalen Bildung dem Fortschritt hinterherhinken. Schulen und Lehrkräfte müssen bei der Umsetzung der Digitalisierung der Bildung so gut es geht unterstützt werden, auch und vor allem finanziell. Deshalb sollte den Trägern direkt mehr Geld zur Verfügung gestellt werden“, fordert die Junge Union. Die Einführung eines zusätzlichen „Digital-Etats“ in Millionenhöhe (beispielsweise zur Anschaffung digitaler Schulbücher) muss aus Sicht der JU Brandenburg eine logische Konsequenz aus der Krise sein. Wir fordern, dass die Schwächen unseres Bildungssystems im Bereich Digitalisierung klar analysiert und behoben werden. Brandenburg muss auch in diesem Bereich den Anspruch haben, eine Vorreiterrolle einzunehmen. „Wir können uns bei der digitalen Bildung kein unteres Mittelmaß leisten. Bildungsministerin Ernst muss dies nun mit höchster Priorität unbürokratisch umsetzen,“ betont Brüning abschließend.